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Phishing-Angriff auf Ihr Konto: Was das neue EuGH‑Urteil für Sie heißt
Das EuGH-Urteil vom 15.10.2026 (C‑70/25): Neue Leitlinien bei Phishing-Schäden
Im Verfahren C‑70/25 hatte der EuGH darüber zu entscheiden, wie die Haftung bei einem Phishing-Angriff zu verteilen ist, bei dem eine Kundin nach täuschend echter Kontaktaufnahme durch vermeintliche Bankmitarbeiter mehrere TANs preisgegeben und so mehrere Überweisungen ausgelöst wurden. Der Gerichtshof präzisiert zunächst, wann trotz Eingabe von PIN und TAN ein Vorgang als „nicht autorisiert“ zu werten ist: Entscheidend ist, ob der Kunde eine informierte und auf den konkreten Zahlungsvorgang bezogene Zustimmung zu Betrag und Empfänger abgegeben hat. Liegt nur eine allgemeine Mitwirkung im Vertrauen auf eine Täuschung vor, kann trotzdem ein nicht autorisierter Vorgang vorliegen, den die Bank erstatten muss.
Online-Darlehensvertrag angeblich abgeschlossen – Ihre Rechte
In der Praxis beginnt der Konflikt häufig mit einem Schreiben einer Bank, eines
Finanzdienstleisters oder eines Inkassounternehmens, in dem Sie zur Zahlung von Raten
oder einer angeblich fälligen Restschuld aus einem Online-Darlehensvertrag aufgefordert
werden. Oft sind diesem Schreiben Vertragsunterlagen beigefügt, die Sie vorher nie
gesehen haben, oder es wird lediglich auf einen vermeintlich elektronisch abgeschlossenen
Vertrag verwiesen.
Rechtsgebiete
Bank- & Kapitalmarktrecht
Umfassende Prüfung von Kapitalanlagemodellen. Prüfung von Schadensersatzansprüchen gegen Anbieter von Kapitalanlagemodellen, Banken, Vermittlern und Anlageberatern. Gerichtliche und außergerichtliche Abwehr und Durchsetzung von Ansprüchen auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrecht.
Wettbewerbs- & Markenrecht
Wettbewerbsrechtliche Prüfung von Werbemaßnahmen.Gerichtliche und außergerichtliche Abwehr und Durchsetzung von wettbewerbsrechtlichen Ansprüchen. Umfassende Hilfe nach Erhalt einer Abmahnung
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